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Historie

Der Weg einer Neuentwicklung!

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AVR Reaktor 1970

Die Geschichte des gasgekühlten Reaktors beginnt 1953 mit dem britischen "Calder Hall" Kernkraftwerk, dessen Bau seinerzeit vom damaligen britischen Premierminister Winston Churchill angeordnet wurde. Hierbei handelt es sich um einen gasgekühlten Reaktor mit einem großvolumigen Core, als Kernbrennstoff dient metallisches Natur-Uran mit einer Magnesium-Legierung (Magnox); als Kühlmittel wird Kohlendioxid (CO2) eingesetzt.

 

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Zeichnung vom Reaktorschnitt

Zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit wurde jedoch ein Reaktor mit kleinerem Core, höherem Abbrand sowie höherer Dampftemperatur benötigt. Die britische Antwort hierauf war der "Advanced gas-cooled reactor" (AGR) mit angereicherten mineralischen Brennelementen und Edelstahlbeschichtung, ebenfalls mit CO2-Kühlung.

Der Einsatz des chemisch inerten Kühlgases Helium und die Vermeidung jeglichen Metalls im Core ermöglichen einem HTR dann noch höhere Temperaturen. Die hierbei erreichten Kühlgastemperaturen sind in der Tat so hoch (im Mittel bis zu 950 °C), dass sich neben der Nutzung der Wärme zur Stromerzeugung (den konventionellen Teil, wie er in jedem Verbrennungskraftwerk vorhanden ist) ein weites Interessengebiet für die Nutzung von Prozesswärme ergibt.

Letzte Aktualisierung: 24.11.2009