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Das Konzept

Stillsetzungs- und Demontagekonzept

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Maschinenhaus im KKW Greifswald
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Apparatesaal im KKW Greifswald

Nach der Grundsatzentscheidung "Sofortiger Rückbau der radiologisch belasteten Ausrüstungen" wurden die Genehmigungsstrategie und technischen Konzepte zur Durchführung von Stilllegung, Demontage und Entsorgung der anfallenden Materialien entwickelt. So wird für abgebaute Großkomponenten vor der Zerlegung und weiteren Behandlung eine Abklinglagerung durchgeführt. Zielstellung war und ist, alle Leistungen vorrangig durch eigenes Personal zu realisieren.
 

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Turbinen im Maschinenhaus (vor der Stilllegung)

Auf der Grundlage einer sorgfältigen technischen und radiologischen Erfassung aller Anlagen, Gebäude und Flächen wurde die Vorgehensweise für die Stilllegung, Demontage und Entsorgung frühzeitig abgeleitet. So konnten rechtzeitig erforderliche Einrichtungen und Kapazitäten für die Demontage und Reststoffbehandlung geplant und errichtet werden (z. B. Neuerrichtung Zwischenlager Nord - ZLN oder die Umrüstung der Zentralen aktiven Werkstatt - ZAW).


Stillsetzen der Systeme

Nicht mehr benötigte Systeme werden zur Vorbereitung auf die Demontage zunächst stillgesetzt, d. h. sie werden freigeschaltet und gegenüber verbleibenden Systemen abgegrenzt, ggf. entleert, gereinigt und dauerhaft abgetrennt. Die Schnittstellen werden geprüft und dokumentiert.

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Schnittstellen von stillgesetzten Leitungen

Stillzusetzende Systemumfänge werden mit Hilfe der Schnittstellendokumentation in sinnvolle Einheiten zusammengefasst. Danach wird jeweils ein oder mehrere Umfänge als Stillsetzungsprojekt der Aufsichtsbehörde zur Begutachtung eingereicht.

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Demontage
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Demontage von Turbinenteilen

Die Demontage der Ausrüstungen erfolgt bevorzugt raumweise, dabei möglichst zuerst die Ausrüstungen mit geringer radioaktiver Verunreinigung (Kontamination) vor den höher kontaminierten Anlagenteilen. Im Hinblick auf die Minimierung der Strahlenbelastung des Personals werden u. U. punktuell auch zuerst Kontaminationsschwerpunkte (sogenannte "Hot spots") beseitigt.

Zum Einsatz kommt dabei in der Regel handelsübliche, manuell geführte Demontage- und Zerlegetechnik.

Eine Ausnahme bilden die Reaktoren mit ihren benachbarten Ausrüstungen, welche wegen der hohen Kontamination und Aktivierung derzeit nur fernbedient demontiert und ggf. zerlegt werden können.

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dernier actualisation: 24.11.2009