Bestrahlte Brennelemente müssen nach der Entladung aus dem Reaktordruckgefäß zum Abklingen zunächst im Wasser der Brennelementlagerbecken des Reaktorgebäudes gelagert werden.
Nach einigen Jahren ist die Nachzerfallswärme so weit abgeklungen, dass die Brennelemente aus dem Becken in Transport- und Lagerbehälter geladen werden können. Diese Lagerung ist eine trockene Lagerung.
Die weltweit am häufigsten dafür eingesetzten Behälter sind die CASTOR®-Behälter. CASTOR®, ein international geschützter Markenname der GNS. Auch kernbrennstoffhaltige Abfälle wie Glaskokillen aus der Bearbeitung der Abfälle der Wiederaufarbeitungsanlage werden in diesen Behältern gelagert.
Der Hauptbestandteil der schweren CASTOR®-Behälterkörper ist GGG 40, ein spezielles Gusseisen mit kugelförmig ausgebildetem Graphit. Dieser Spezialwerkstoff wird dank seiner besonderen Werkstoffeigenschaften (hohe Verformbarkeit bei Belastung ohne Bruch - Duktilität) den besonderen Sicherheitsanforderungen in optimaler Weise gerecht .

Eine dieser aufwändigen Prüfungen ist unter dem folgenden Link auf der Seite der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zu finden:
www.bam.de/filme/bam_048/film_048_castor_neben_kesselwagen.htm