Die "Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe Rückbau und Entsorgungs-GmbH", kurz WAK GmbH, bündelt alle Rückbauaktivitäten an stillgelegten kerntechnischen Versuchs- und Prototypanlagen sowie die Verarbeitung radioaktiver Abfälle auf dem Gelände des ehemaligen Forschungszentrums Karlsruhe. Damit wird das neu gegründete Karlsruher Institut für Technologie (KIT), ein Zusammenschluss von Forschungszentrum und Universität Karlsruhe, von diesen Aufgaben freigestellt und kann sich auf seine Kernaufgaben in Forschung und Lehre konzentrieren.
Die Aufgaben der WAK GmbH umfassen
Noch bei KIT in Betrieb befindliche kerntechnische Anlagen werden nach deren Außerbetriebnahme auch in die Zuständigkeit der WAK GmbH übergehen.
Für die Heißen Zellen wurde ein Übergang zum Jahresende 2009 vollzogen. Der Forschungsreaktor 2 befindet sich seit 1996 im sicheren Einschluss, ein Rückbaukonzept für diesen Reaktor wird in 2010 erstellt.