Flüssige anorganische Reststoffe, wie z. B. Chemieabwässer, werden eingedampft. Dabei werden die Schadstoffe aufkonzentriert, während nur ein sehr geringer Bruchteil ins Destillat übergeht. Zur Erzeugung eines endlagerfähigen Abfallproduktes wird das Verdampferkonzentrat durch homogenes Vermischen mit Zement in Abfallfässern verfestigt.
Zur Behandlung schwachradioaktiver Flüssigkeiten stehen bei der HDB eine Eindampf- und eine Zementieranlage zur Verfügung. Das bei der Verdampfung entstehende Destillat wird beprobt, analysiert und nach Freigabe über die Kläranlage des KIT entsorgt.