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Das Rückbaukonzept

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Abriss Maschinenhaus

Das Stilllegungskonzept sieht vor, die Anlage in zehn Schritten vollständig abzubauen.

Die ersten acht Schritte sind bereits ausgeführt. Die Brennelemente und das Natrium wurden entsorgt, nicht mehr benötigte Anlagen und Systeme außer Betrieb genommen, die Kühltürme und das Maschinenhaus abgerissen. Die Sekundär- und Primär-Natrium-Kühlkreisläufe sind vollständig demontiert. Der Reaktordrehdeckel wurde 2002 ausgebaut.

Die besondere Schwierigkeit bei der Demontage der KNK lag und liegt in der Natriumproblematik begründet, die es nicht gestattet, nasse oder thermische Trennverfahren anzuwenden. Durch die schnellen Neutronen während des Betriebs als Schneller Brüter (KNKII) wurde eine hohe Aktivierung bis tief in den Biologischen Schild erzeugt. Aufgrund der dadurch bedingten hohen Strahlung müssen nicht nur der Reaktortank, sondern auch die Primärabschirmung (60 cm dicker Graugusskörper) sowie große Teile des Biologischen Schilds fernhantiert zerlegt und entsorgt werden.

Im 10. und letzten Rückbauschritt werden die noch verbliebenen Hilfsanlagen abgebaut sowie die restlichen Gebäude ggf. dekontaminiert und freigemessen werden. Nach der Entlassung aus dem Atomgesetz werden die Gebäude konventionell abgerissen und das Gelände anschließend rekultiviert.

Letzte Aktualisierung: 25.03.2010