Über dem Reaktortank wurde eine Einhausung mit dicken Abschirmwänden und Fernhantierungs-
einrichtungen aufgebaut und das vorher erprobte Zerlegewerkzeug mit dem Zellenkran in den Reaktortank abgelassen. Der Reaktortank und seine Einbauten (ca. 43 Mg) wurden in fassgroße Stücke zerlegt, die Abbauteile fernhantiert in abgeschirmte Transportcontainer geladen und zur weiteren Bearbeitung und Lagerung zur Hauptabteilung Dekontaminationsbetriebe (HDB) transportiert. Die Arbeiten waren im April 2008 beendet.
Aufgrund des zum Teil noch vorhandenen Natrium-Inventars, mussten spezielle Maßnahmen getroffen und ein aufwändiges Brandschutzkonzept eingehalten werden. Sämtliche Arbeiten wurden unter der Inertgasatmosphäre Stickstoff ausgeführt. Der Einsatz thermischer Trennverfahren war untersagt und alle mit Natrium behafteten Teile mussten vor Abgabe gereinigt werden.
Die kompakte Ausführung der Anlage, speziell im Reaktorgebäude, bot wenig Platz für die Demontage-
arbeiten. Für alle geplanten Arbeiten war deshalb eine Kollisionsbetrachtung im 3-D-Modell erforderlich.