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Rückbau Prozessgebäude

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Fernhantierte Demontage
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Beschichtungsabtrag
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Herausgesägter Betonblock

Abhängig von den Dosisleistungswerten am Arbeitsort werden die Einrichtungen manuell, unter Verwendung von Abstandswerkzeugen und lokalen Abschirmungen oder fernhantiert unter Einsatz von Manipulatoren demontiert. Diese Fernhan-
tierungseinrichtungen werden, je nach den vorherrschenden räumlichen Verhält-
nissen und Einrichtungen, an Baggern oder an Kränen angebracht.

Die demontierten Anlagenteile, wie z.B. Behälter und Rohrleitungen, werden vor Ort zerlegt und in Fässer gefüllt oder unzerlegt in Container verpackt. Danach werden sie zur weiteren Verarbeitung und Entsorgung an die Hauptabteilung Dekontaminationsbetriebe abgegeben.


Nach Demontage aller Prozesseinrichtungen folgen die Tätigkeiten

  • Ausbau von ca. 200 Betonblöcken mit kontaminierten Rohrdurchführungen,
  • Grobdekontamination durch Abtrag von ca. 16.000 m2 kontaminierten Wand- und Deckenbeschichtungen,
  • Ausbohren von Dübeln und Einbauteilen sowie
  • Feindekontamination, schrittweiser Rückbau der Lüftungsanlage und Freimessung der gesamten Gebäudestruktur

mit dem Ziel: Aufhebung des Kontrollbereiches.

Mit der Demontage im Prozessgebäude wurde 1996 begonnen. Ende 2006 waren alle Prozesseinrichtungen ausgebaut, ein Großteil der Betonblöcke herausgesägt und stark kontaminierte Beschichtungen abgetragen. Bisher wurden insgesamt ca. 3.400 Mg an Reststoffen mit einer Gesamtaktivität von 4,6•1014 Bq ausge-
bracht. Arbeitsschwerpunkt seit 2007 ist das Entfernen restlicher Einbauten und das Freimessen der einzelnen Räume.

Letzte Aktualisierung:  1.08.2010