Die Stilllegung und der Abbau des Kernkraftwerkes Greifswald sowie die Errichtung und Inbetriebnahme des Zwischenlagers Nord durch die Energiewerke Nord GmbH prägen die Entwicklung des Standortes Lubmin schon zwei Jahrzehnte.
Seit der Einstellung der Energieerzeugung am Standort im Jahre 1990 hat das Bundesministerium der Finanzen für den Nachbetrieb und die Stilllegung der Kraftwerksanlagen über 3 Mrd. Euro aufgewendet. Das weltweit größte Projekt zur Demontage von Kernkraftwerken ist damit ein wesentlicher Faktor zur Stabilisierung der Wirtschaft in Vorpommern.
Seit 1991 wurde der Standort unter Beibehaltung seiner Infrastruktur auf eine Nachnutzung vorbereitet.